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China-Abteilung des Steinke-Instituts

Konfuzius und der "Konfuzianismus"
Konfuzius, auf chinesisch Kǒng Fū Zǐ (孔夫子), war ein chinesischer Philosoph, auf den die geistige Tradition des Konfuzianismus zurückgeht. Die Endung -us hat ihren Ursprung darin, dass seine Texte zuerst von Jesuiten ins Lateinische übersetzt worden waren.

Konfuzius lebte vermutlich von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. in der Stadt Qufu im chinesischen Staat Lu (in der heutigen Provinz Shandong geboren), wo er auch starb.

Konfuzius gründete eine Schule für Philosophie. Der zentrale Wert seiner Lehren war die Ordnung, die seiner Meinung nach durch Achtung vor anderen Menschen und durch Verehrung der Vorfahren erreichbar sei. Im Mittelpunkt seines Denkens stand der „Edle“ (君子 junzi), ein moralisch integrer Mensch. Der Gedanke der Harmonie spielt eine bedeutende Rolle in Konfuzius‘ Weltanschauung: "Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint", sah Konfuzius als das höchste menschliche Ziel an. "Harmonie und Mitte, Gleichmut und Gleichgewicht" seien das Ziel.

Das einflussreichste Werk der ostasiatischen Geistesgeschichte ist das Lunyu. Es enthält die vier Grundbegriffe des Konfuzius:

* Humanität (仁 ren),
* Gerechtigkeit (義 yi),
* kindliche Pietät (孝 xiao)
* Riten (禮 li).

Der Konfuzianismus

Der „Konfuzianismus“ ist zwar eine der philosophisch-politischen Strömungen Chinas. Der Begriff „Konfuzianismus" ist allerdings eine westliche Prägung, die in China selbst nicht gebräuchlich ist. Der nächste chinesische Ausdruck Kongjiao (孔教 „Konfuzius-Lehre“), gebildet analog zu Fojiao (佛教 Buddha-Lehre) und Daojiao (道教 Dao-Lehre), bezieht sich auf den religiösen Kult, der um die Person des Stammvaters der Schule betrieben wurde. Der in China gebrauchte Begriff Rujia (儒家) lässt sich wörtlich als „Schule (家 jia) der Sanftmütigen (儒 ru)" verstehen, wobei „Sanftmütiger“ für den Gelehrten steht, der sich mit seinem Geist statt mit Gewalt für seine Sache einsetzt. Der Schwierigkeit zu bestimmen, was „Konfuzianismus“ überhaupt sei, steht eine sehr undifferenzierte Alltagsverwendung des Begriffs im Westen gegenüber. Das Etikett „konfuzianisch“ wird hier meist für das ethische System verwandt, welches dem Verhalten von „konfuzianisch“ aufgewachsenen Ostasiaten zugrundegelegt wird. Dabei ist zu bedenken, dass die meisten Verwender dieses Begriffes selber keinerlei Vorstellungen darüber haben, was diesen "Konfuzianismus" kennzeichnen könnte. Ähnliche Tendenzen sind im Zuge der Öffnung der chinesischen Märkte im Übrigen auch in China beobachtbar, wo Konfuzius seit Anfang der Neunziger Jahre wieder hoffähig ist.




 



Konfuzius

 

 

© Steinke-Institut GmbH. Zuletzt geändert: 20.12.2014