Archiv für die Kategorie „Literaturjournal“

Tausend strahlende Sonnen

von Ines Bresler 

Dem Bestsellerautor Khaled Hossein ist nach seinem erfolgreichen Romandebüt „Der Drachenläufer“ ein weiteres Werk gelungen, das unter die Haut geht. Er nutzt seine Popularität, um auf die Lebensumstände afghanischer Frauen aufmerksam zu machen.

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Hilal Sezgin: Typisch Türkin? Porträt einer neuen Generation

von Verena Grau

Hilal Sezgin, 1970 in Deutschland geboren, setzt sich in ihrem 2006 veröffentlichtem Buch „Typisch Türkin?“ mit den gesellschaftlichen Vorstellungen und vorhandenen Klischees über deutsch-türkische Frauen auseinander. Dabei ist es ein wichtiges Anliegen der Autorin, eben diese Stereotypen aufzuheben und zu verdeutlichen, dass die türkische Frau nicht immer mit der strenggläubigen Muslima gleichgesetzt werden darf. Sie befasste sich in einjähriger Arbeit, welche sie als ein „sehr schönes Jahr“ zusammenfasst, mit den unterschiedlichen Lebensentwürfen von 19 deutsch-türkischen Frauen auf der Grundlage von biografischen Interviews und zeigt, dass es die „typische“ Türkin nicht gibt.

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Von eigensinnigen Frauen, Neuanfängen und einer etwas anderen Kindererziehung: „Großmama packt aus“

von Solveig Rathenow

Normalerweise werden autobiographische Romane, wie das Wort schon sagt, aus Sicht des Autors geschrieben. Dass es auch anders geht, beweist Irene Disches Werk „Großmama packt aus“, in dem nicht Irene die Erzählerin ist, sondern die Autorin aus der kritischen Sicht ihrer Großmutter Elisabeth, genannt „Mops“, die Geschichte ihrer Familie aufrollt.

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Eine WG gegen die Einsamkeit

Anna Gavaldas Roman „Zusammen ist man weniger allein“

von Solveig Rathenow

Um die Zeit der kalten, nassen Wintertage bis zum ersten Sonnenstrahl des Frühlings zu überbrücken, hilft eigentlich am Besten ein Buch. Am Allerbesten ist es, wenn es nicht nur irgendein Buch ist, sondern was Besonderes. So wie Anna Gavaldas Werk „Zusammen ist man weniger allein“.

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Helmut Zöpfl regt zum Denken an

von Anja Stutz

„Die schlechteste aller Weltanschauungen ist nämlich die, wenn man die Welt überhaupt nicht angeschaut hat.“

Dies ist nur eine neben vielen intensiven Weltanschauungsansichten und Denkanstößen aus Helmut Zöpfls Gedicht- und Gedankenband „Zeit für Herzlichkeit.“ Der am 25.11.1937 in München geborene Autor, Poet und Ehrendirektor des Steinke-Instituts ist seit 1971 Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik an der Universität München und veröffentlichte seitdem neben Werken über Erziehung zahlreiche Gedichtbände und Erzählungen.

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