Archiv für die Kategorie „Filmrezensionen“
Die Macht der Stasi in der DDR: „Das Leben der anderen“
von Solveig Rathenow
Ja, dieser Film war einer der diesjährigen (und einziger deutsche) Oscarpreisträger. Doch nicht deshalb sollte man ihn sich unbedingt anschauen, sondern weil er offen, schonungslos, spannend, mutig und einfühlsam ist. Alles in einem.
Familiendrama einmal anders: Der neue dänische Film „Nach der Hochzeit“
von Solveig Rathenow
Zu dänischen Filmen fällt einem spontan meist rabenschwarzer Humor ein, zuletzt besonders deutlich geworden 2003 in „Dänische Delikatessen“ von Thomas Jensen. In dem makaberen Streifen eröffnen 2 Metzgerlehrlinge eine eigene Metzgerei, in der sie durch einen „Unfall“ Menschenfleisch verkaufen, was sich größter Beliebtheit bei der unwissenden Kundschaft erfreut. Nichts für schwache Nerven und hart an der Grenze des Erträglichen. Diesen Beitrag weiterlesen »
„Je ferais tout pour un petit flirt avec toi“
Der französische Film „Chanson d´amour“ in der Filmbühne
von Solveig Rathenow
Man könnte meinen, man wäre in Frankreich, so viele französische Filme laufen zurzeit an, seien es Komödien, wie „Sie sind ein schöner Mann!“ (ab 8.2.), biographische Verfilmungen, wie „La vie en rose“ über das Leben der Edith Piaf (ab 22.2.) oder eines dieser typisch französischen ruhigen Dramen mit komödienhaften Elementen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Eragon- Das Vermächtnis der Drachenreiter
von Anja Stutz
Für Fantasyfans und Bewunderer von sagenumwobenen Helden haben die Kinos zurzeit einen abenteuerlichen Leckerbissen zu bieten. Eragon, ein einfacher Bauernjunge der bei seinem Onkel aufwächst, ereilt ein außergewöhnliches Schicksal. Als er eines Tages bei der Jagd auf einen seltsamen Stein stößt, ahnt er noch nichts davon, dass er das letzte Vermächtnis der legendären Drachenreiter in den Händen hält. Die einst für Frieden kämpften, wurden von ihrem eigenen Verbündeten Galbatorix verraten und fast gänzlich getötet. Nun hausen die letzen Überlebenden gut versteckt in den Bergen. Galbatorix, der jetzt den Thron innehat, ist jedes Mittel recht um die Wiederkehr der heldenhaften Reiter zu verhindern.
„Keiner wird zurückgelassen“
Der neue Film Little Miss Sunshine in der Filmbühne
von Solveig Rathenow
„Nicht noch ein verkitschter Hollywoodfilm über Familie und Zusammenhalt“ wird man vielleicht im ersten Moment denken, wenn man die Basisstory des Films Little Miss Sunshine liest: eine chaotische Familie bricht in einem klapprigen VW-Bus auf, um nach Kalifornien zu einem Schönheitswettbewerb zu gelangen, an dem die kleine Tochter unbedingt teilnehmen will. Dass aus dieser Basis kein abgedroschenes Roadmovie à la USA entstanden ist, hat der Film seinen Charakteren zu verdanken, die liebevoll und detailgenau gezeichnet sind.