Archiv für die Kategorie „China Connection“
Steinke-Institut in der Sendung “Polylux”
In einem Bericht der Sendung “Polylux” (Erstausstrahlung am Donnerstag, den 03.05.2007 um 23:15 im Ersten) geht es um die wachsende Bedeutung der chinesischen Sprache. So wird neben einer Grundschule in Berlin, in der Chinesisch ab der zweiten Klasse gelehrt wird, auch ein Chinesischkurs am Bonner Steinke-Institut gezeigt. Ebenfalls wird ein chinesisches Au-pair-Mädchen vorgestellt, das vom Steinke-Institut an eine Bonner Familie vermittelt worden war.
Eine Aufzeichnung der Sendung ist auf der Polylux-Webseite zu sehen.
Touristenfalle Chinglish
von D. Schah
Dass die deutsche Sprache von der Weltwirtschaftssprache schlechthin, dem Englischen, beeinflusst wird, ist ein nicht nur bei eingefleischten Puristen heiß diskutiertes Thema. Anglizismen wie Counter oder auch „denglische“ Eigengewächse wie Handy (im Englischen wird ein Mobilfunkgerät mobile genannt) sind vielen Freunden der deutschen Sprache ein Dorn auf der Zunge und tragen oft nicht gerade zur Verbesserung der Kommunikation bei. So steht die des Englischen nicht mächtige alte Dame, nachdem sie schon am Fahrkartenautomaten scheiterte, oft hilflos und verzweifelt im Bahnhof herum, da sie einen Schalter sucht und nicht checkt, dass es Tickets auch am Counter im Service Point gibt.
Aber auch in China grassiert der Englisch-Wahnsinn. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gabor Steingarts Antisinismus
Mit freundlicher Genehmigung von ef-online druckt das Steinke-Journal einen Artikel von Kristian Niemietz nach, der sich gegen den vom Spiegel-Journalisten Gabor Steingart geschürten Antisinismus wendet:
Ritter Gabor bläst zur Schlacht gegen die einfallenden asiatischen Horden
von Kristian Niemietz
Am 30. November erläuterte Gabor Steingart, Leiter des „Spiegel“-Hauptstadtbüros, den Studenten der Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität seine Deutung des Welthandels. Ein vollbesetzter Hörsaal lauschte seiner Vision eines Neuentwurfs der internationalen Handelspolitik.
Der “Spiegel” erklärt China den Weltkrieg
von D. Schah
Der Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros in Berlin, Gabor Steingart, hatte vor einigen Jahren in seinem Buch „Deutschland – Abstieg eines Superstars“ durchaus richtig erkannt, dass der produktive Kern in Deutschland dramatisch abschmilzt. Als Lösung zu seiner anschaulichen Sozialstaatsproblemanalyse fiel ihm jedoch nichts besseres ein, als eine stärkere Besteuerung von Vermögen und Erben zu fordern. Dürftige Schlussfolgerungen aus einem zutreffenden Befund konnte man demnach auch erwarten, als Steingart sein jüngstes Buch „Weltkrieg um Wohlstand. Wie Macht und Reichtum neu verteilt werden“ (Piper-Verlag, Erscheinungstermin: 14.09.2006) in Aussicht stellte. Doch die Auszüge des Buches, die der SPIEGEL in seiner Titelstory seiner Ausgabe vom elften September 2006 veröffentlichte, übertreffen die schlimmsten Befürchtungen.
Chinesische Au-Pairs immer beliebter
von D. Schah
Au-Pair-Eltern haben durchweg überdurchschnittlich gute Erfahrungen mit Au-Pairs aus China gemacht. Chinesische Au-Pairs gelten als besonders fürsorglich, motiviert, fleißig, gewissenhaft, umgänglich und verfügen über eine schnelle Auffassungsgabe. In China gilt ein Auslandsaufenthalt als wertvoller, da karrierefördernder Ausbildungsbaustein, weil interkulturelle Kompetenz bei der Job-Suche in China als wichtiges Kriterium gilt.
China wird ein immer wichtigerer Handelspartner Deutschlands. Der allgemeine Wohlstand in China nimmt im atemberaubenden Tempo zu, so dass deutsche Markenprodukte in China einen immer reißenderen Absatz finden. Im Gegenzug finden sich chinesische Waren immer öfter in deutschen Regalen wieder. So kann es auch eine Investition in die Bildung und somit die Zukunft Ihrer Kinder sein, wenn sie sich frühzeitig mit China vertraut machen. Viele Au-Pairs vermitteln gerne Au-Pair-Eltern und deren Kindern Kenntnisse der chinesischen Sprache, wovon bereits viele Gastfamilien in Deutschland profitieren konnten.
Arbeiten in China
Wie die Neue Zürcher Zeitung sowie das Online-Magazin choices melden, wird China für deutsche Arbeitnehmer immer interessanter. Neben den genannten Bereichen Informationstechnologie, Telekommunikation, Personalmanagement, Hotellerie, Marketing, Wirtschaftsprüfung und Finanzen steigt auch im Bildungssektor die Nachfrage nach ausländischen Fachkräften stark an. Besonders gefragt sind Sprachlehrer. Immer mehr Studenten und Lehrer aus Deutschland fahren für mehrere Monate oder sogar für ein bis zwei Jahre nach China, um an einer Hochschule oder privaten Sprachschule Deutsch zu unterrichten. Die Gehälter sind zwar vergleichsweise niedrig, das gilt jedoch auch für die Lebenshaltungskosten in den meisten chinesischen Städten. In den Megaboomstädten Schanghai und Shenzhen indes sind sowohl Gehälter als auch Preise bereits auf europäischem Niveau. Einige Firmen wie die Steinke Group stellen Kontakte zwischen deutschen Arbeitssuchenden und chinesischen Arbeitgebern her.