Autorenarchiv

Meine Frau kann – rückwärts! – einparken

Neun Geständnisse aus einer geglückten Ehe

von Kurt Eimers

„Also, mir ist schon lieber, wenn du es mir machst, bevor ich da selbst anfange und endlos lange rumsuche.“

(Meine Frau zu mir im Februar 2003)

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StudiVZ – Ein Blick auf die „größte virtuelle Studentenparty Deutschlands“

von Verena Grau 

Das Online-Netzwerk StudiVZ (Studentenverzeichnis) ist seit letztem Jahr für viele Studenten zu einem wichtigen Kommunikationsmittel und virtuellen Treffpunkt geworden. Der Bekanntheitsgrad stieg rasant an, und die Internet-Community wurde ein beliebtes Gesprächsthema vieler Studenten. Ob in der Cafeteria oder im Seminar, der Umkleide beim Hochschulsport, ja sogar am Bahnsteig ließen sich immer wieder Gesprächsfetzen aufschnappen, in denen der Begriff StudiVZ fiel. Diesen Beitrag weiterlesen »

Steinke-Institut in der Sendung “Polylux”

In einem Bericht der Sendung “Polylux” (Erstausstrahlung am Donnerstag, den 03.05.2007 um 23:15 im Ersten) geht es um die wachsende Bedeutung der chinesischen Sprache. So wird neben einer Grundschule in Berlin, in der Chinesisch ab der zweiten Klasse gelehrt wird, auch ein Chinesischkurs am Bonner Steinke-Institut gezeigt. Ebenfalls wird ein chinesisches Au-pair-Mädchen vorgestellt, das vom Steinke-Institut an eine Bonner Familie vermittelt worden war.

Eine Aufzeichnung der Sendung ist auf der Polylux-Webseite zu sehen.

Touristenfalle Chinglish

von D. Schah

Dass die deutsche Sprache von der Weltwirtschaftssprache schlechthin, dem Englischen, beeinflusst wird, ist ein nicht nur bei eingefleischten Puristen heiß diskutiertes Thema. Anglizismen wie Counter oder auch „denglische“ Eigengewächse wie Handy (im Englischen wird ein Mobilfunkgerät mobile genannt) sind vielen Freunden der deutschen Sprache ein Dorn auf der Zunge und tragen oft nicht gerade zur Verbesserung der Kommunikation bei. So steht die des Englischen nicht mächtige alte Dame, nachdem sie schon am Fahrkartenautomaten scheiterte, oft hilflos und verzweifelt im Bahnhof herum, da sie einen Schalter sucht und nicht checkt, dass es Tickets auch am Counter im Service Point gibt.

Aber auch in China grassiert der Englisch-Wahnsinn. Diesen Beitrag weiterlesen »

Steinke-Außenhandelssprachenindex

Rangliste der Bedeutung von Sprachen in Bezug auf den Handel mit Deutschland

von D. Schah

Während der Steinke-Sprachenindex das akkumulierte Bruttosozialprodukt aller Staaten der Welt auf die jeweiligen Sprachen umrechnet, um eine Rangliste der bedeutendsten Wirtschaftssprachen zu generieren, misst der vom Steinke-Institut erstellte Steinke-Außenhandelssprachenindex die Bedeutung der Sprachen für den Standort Deutschland, indem er die akkumulierten Export- und Importzahlen der Außenhandelspartner Deutschlands als Grundlage für die Rangliste nimmt.

Der Steinke-Außenhandelssprachenindex ist ein Indikator dafür, welche Sprachen sich gerade für Deutsche zu lernen lohnt, wenn sie in irgendeiner Form von den Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands zu anderen Ländern profitieren wollen.

Die Punktezahl, die für die Rangliste herangezogen wird, ergibt sich aus der für 2025 hochgerechneten Summe des deutschen Außenhandelsvolumens in Milliarden US-$. Bei polylingualen Ländern (z.B. Belgien, Schweiz, Kanada) wurde das BSP wie schon beim Steinke-Sprachenindex nach dem Bevölkerungsanteil der jeweiligen Sprachgruppen aufgeteilt.

Zu den wichtigsten Ergebnissen des Steinke-Außenhandelssprachenindex gehören folgende: Wie schon beim Steinke-Sprachenindex wird Englisch auch auf lange Sicht mit großem Abstand die wichtigste Fremdsprache für Bürger Deutschlands sein. Chinesisch wird an Bedeutung stetig wachsen und fast mit Französisch gleichziehen. Zu den Top-Eleven gehören auch vier osteuropäische Sprachen: Russisch, Polnisch, Tschechisch und Ungarisch. Viel wichtiger als man ahnen könnte, ist Niederländisch (inklusive Flämisch) auf Rang 4, was allerdings dadurch relativiert wird, dass man sich mit überproportional vielen Niederländern und Flamen auch auf Deutsch oder Englisch unterhalten kann. Spanisch wird bald mit Italienisch zumindest gleichziehen, und auch die etwas “exotischeren” Sprachen Arabisch, Türkisch, Japanisch und Koreanisch werden an Wichtigkeit zunehmen.

Verweis: Steinke-Außenhandelssprachenindex

http://www.steinke-institut.de/fremdsprachen.thm

Hilal Sezgin: Typisch Türkin? Porträt einer neuen Generation

von Verena Grau

Hilal Sezgin, 1970 in Deutschland geboren, setzt sich in ihrem 2006 veröffentlichtem Buch „Typisch Türkin?“ mit den gesellschaftlichen Vorstellungen und vorhandenen Klischees über deutsch-türkische Frauen auseinander. Dabei ist es ein wichtiges Anliegen der Autorin, eben diese Stereotypen aufzuheben und zu verdeutlichen, dass die türkische Frau nicht immer mit der strenggläubigen Muslima gleichgesetzt werden darf. Sie befasste sich in einjähriger Arbeit, welche sie als ein „sehr schönes Jahr“ zusammenfasst, mit den unterschiedlichen Lebensentwürfen von 19 deutsch-türkischen Frauen auf der Grundlage von biografischen Interviews und zeigt, dass es die „typische“ Türkin nicht gibt.

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Von eigensinnigen Frauen, Neuanfängen und einer etwas anderen Kindererziehung: „Großmama packt aus“

von Solveig Rathenow

Normalerweise werden autobiographische Romane, wie das Wort schon sagt, aus Sicht des Autors geschrieben. Dass es auch anders geht, beweist Irene Disches Werk „Großmama packt aus“, in dem nicht Irene die Erzählerin ist, sondern die Autorin aus der kritischen Sicht ihrer Großmutter Elisabeth, genannt „Mops“, die Geschichte ihrer Familie aufrollt.

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Die Macht der Stasi in der DDR: „Das Leben der anderen“

von Solveig Rathenow

Ja, dieser Film war einer der diesjährigen (und einziger deutsche) Oscarpreisträger. Doch nicht deshalb sollte man ihn sich unbedingt anschauen, sondern weil er offen, schonungslos, spannend, mutig und einfühlsam ist. Alles in einem.

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Tanz den Staat

Laibach und die Neue Slowenische Kunst

von David Schah

Im Jahre 1987 findet im kommunistischen Jugoslawien ein Plakatwettbewerb zum Thema “Sozialistischer Realismus” statt, den die bis dahin unbekannte Künstlergruppe „Novi Kolektivizem“ (Neuer Kollektivismus) gewinnt. Auf dem Siegplakat sieht man einen unbekleideten Heldenmenschen, der in seiner Rechten einen strahlenden Hammer und in der Linken eine Standarte mit Friedenstaube emporhält. Doch kurz darauf kommt es zu einem unerhörten Skandal: Ein aufmerksamer und offenbar in der Historie totalitärer Werbung bewanderter Belgrader Kommunist ist entsetzt, denn er erkennt in dem Bild ein Werk des NS-Propagandakünstlers Richard Klein. Die „Neuen Kollektivisten“ hatten lediglich den Hakenkreuzadler durch die Friedenstaube ersetzt.

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Familiendrama einmal anders: Der neue dänische Film „Nach der Hochzeit“

von Solveig Rathenow

Zu dänischen Filmen fällt einem spontan meist rabenschwarzer Humor ein, zuletzt besonders deutlich geworden 2003 in „Dänische Delikatessen“ von Thomas Jensen. In dem makaberen Streifen eröffnen 2 Metzgerlehrlinge eine eigene Metzgerei, in der sie durch einen „Unfall“ Menschenfleisch verkaufen, was sich größter Beliebtheit bei der unwissenden Kundschaft erfreut. Nichts für schwache Nerven und hart an der Grenze des Erträglichen. Diesen Beitrag weiterlesen »