Archiv für January 2007
Eragon- Das Vermächtnis der Drachenreiter
von Anja Stutz
Für Fantasyfans und Bewunderer von sagenumwobenen Helden haben die Kinos zurzeit einen abenteuerlichen Leckerbissen zu bieten. Eragon, ein einfacher Bauernjunge der bei seinem Onkel aufwächst, ereilt ein außergewöhnliches Schicksal. Als er eines Tages bei der Jagd auf einen seltsamen Stein stößt, ahnt er noch nichts davon, dass er das letzte Vermächtnis der legendären Drachenreiter in den Händen hält. Die einst für Frieden kämpften, wurden von ihrem eigenen Verbündeten Galbatorix verraten und fast gänzlich getötet. Nun hausen die letzen Überlebenden gut versteckt in den Bergen. Galbatorix, der jetzt den Thron innehat, ist jedes Mittel recht um die Wiederkehr der heldenhaften Reiter zu verhindern.
Helmut Zöpfl regt zum Denken an
von Anja Stutz
„Die schlechteste aller Weltanschauungen ist nämlich die, wenn man die Welt überhaupt nicht angeschaut hat.“
Dies ist nur eine neben vielen intensiven Weltanschauungsansichten und Denkanstößen aus Helmut Zöpfls Gedicht- und Gedankenband „Zeit für Herzlichkeit.“ Der am 25.11.1937 in München geborene Autor, Poet und Ehrendirektor des Steinke-Instituts ist seit 1971 Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik an der Universität München und veröffentlichte seitdem neben Werken über Erziehung zahlreiche Gedichtbände und Erzählungen.
„Keiner wird zurückgelassen“
Der neue Film Little Miss Sunshine in der Filmbühne
von Solveig Rathenow
„Nicht noch ein verkitschter Hollywoodfilm über Familie und Zusammenhalt“ wird man vielleicht im ersten Moment denken, wenn man die Basisstory des Films Little Miss Sunshine liest: eine chaotische Familie bricht in einem klapprigen VW-Bus auf, um nach Kalifornien zu einem Schönheitswettbewerb zu gelangen, an dem die kleine Tochter unbedingt teilnehmen will. Dass aus dieser Basis kein abgedroschenes Roadmovie à la USA entstanden ist, hat der Film seinen Charakteren zu verdanken, die liebevoll und detailgenau gezeichnet sind.
Kleiner Bonner Kneipenführer
von Solveig Rathenow
Bonn ist ja bekanntlich die Stadt der Studenten, ergo auch die Stadt der Studentenkneipen. Doch wo findet man diese (teilweise sehr versteckten) Locations, wo trinkt es sich am lustigsten, welches Publikum und was für Preise & Service erwarten einen? Dieser kleine Guide soll euch einen Überblick verschaffen.
Sprachpurismus in Frankreich
Wie wehren sich die Franzosen gegen das franglais?
von Solveig Rathenow
Die USA sind nicht nur im wirtschaftlichen und militärischen Bereich eine Weltmacht, sondern auch in kultureller Hinsicht. Wörter wie „googeln“, „chatten“, „BigMac“, „Talkshow“ „cool“, „trendy“ haben schon längst Einzug in die deutsche Umgangssprache und Jugendsprache gehalten, wobei es sich nicht nur um Bedürfnislehnwörter, d.h. um englische Bezeichnungen, für die es kein äquivalentes deutsches Wort gibt, handelt, sondern auch um solche, für die im Deutschen bereits eine Bezeichnung existiert. Man spricht in diesem Fall von sog. Luxuslehnwörtern, die sich vor allem in der Werbesprache häufig finden. Als jüngstes Beispiel wäre eine Show auf dem Musiksender VIVA zu nennen, dessen Programm sich nur an Jugendliche richtet. Die Show trug den Titel „Pimp my Fahrrad“, in Anspielung auf die von MTV produzierte Sendung „Pimp my car“, wo regelmäßig schrottreife Autos der Zuschauer mit vielen technischen Raffinessen aufpoliert wurden. Der englisch-deutsche Titel spricht die VIVA-Zielgruppe mehr an und ist viel einprägsamer, als es die deutsche Übersetzung: „Motz mein Fahrrad auf“ wäre.