Archiv für September 2006
Der “Spiegel” erklärt China den Weltkrieg
von D. Schah
Der Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros in Berlin, Gabor Steingart, hatte vor einigen Jahren in seinem Buch „Deutschland – Abstieg eines Superstars“ durchaus richtig erkannt, dass der produktive Kern in Deutschland dramatisch abschmilzt. Als Lösung zu seiner anschaulichen Sozialstaatsproblemanalyse fiel ihm jedoch nichts besseres ein, als eine stärkere Besteuerung von Vermögen und Erben zu fordern. Dürftige Schlussfolgerungen aus einem zutreffenden Befund konnte man demnach auch erwarten, als Steingart sein jüngstes Buch „Weltkrieg um Wohlstand. Wie Macht und Reichtum neu verteilt werden“ (Piper-Verlag, Erscheinungstermin: 14.09.2006) in Aussicht stellte. Doch die Auszüge des Buches, die der SPIEGEL in seiner Titelstory seiner Ausgabe vom elften September 2006 veröffentlichte, übertreffen die schlimmsten Befürchtungen.
Schulfahrt nach Berlin
von L. Young (Schülerin im DSH-Vorbereitungskurs, unkorrigierte Fassung)
Vom 14. bis 16. September fuhren 15 Schüler des Steinke-Instituts unter der Führung von Herrn Schah und Frau Xuan mit der Eisenbahn nach Berlin. In unserer Gruppe gab es Schüler aus vielen verschiedenen Ländern: USA, China, Mexico, Korea, Türkei, Honduras und Serbien. Wir kamen abends gegen 19 Uhr am schönen, modernen und brandneuen Berliner Hauptbahnhof an und machten uns dann zu unserer Herberge „Heart of Gold“ auf, die sich in der Nähe des S-Bahnhofs Friedrichstraße in Berlin-Mitte befand. Schon auf der S-Bahn-Fahrt sahen wir viele Highlights von Berlin wie den Reichstag, das Brandenburger Tor und den Fernsehturm vom Alexanderplatz. Nach dem Einchecken ging es ins Café Stresemann am Anhalter Bahnhof, wo Herr Schah uns ein Freigetränk spendierte. Dann sahen wir uns den modernen Potsdamer Platz bei Nacht an. Er erinnert ein wenig an das Einkaufszentrum neben dem World Trade Center in New York. In der Herberge hatten wir zwei Sechsbettzimmer für die 12 Frauen und eins für die 5 Männer.
Chinesische Au-Pairs immer beliebter
von D. Schah
Au-Pair-Eltern haben durchweg überdurchschnittlich gute Erfahrungen mit Au-Pairs aus China gemacht. Chinesische Au-Pairs gelten als besonders fürsorglich, motiviert, fleißig, gewissenhaft, umgänglich und verfügen über eine schnelle Auffassungsgabe. In China gilt ein Auslandsaufenthalt als wertvoller, da karrierefördernder Ausbildungsbaustein, weil interkulturelle Kompetenz bei der Job-Suche in China als wichtiges Kriterium gilt.
China wird ein immer wichtigerer Handelspartner Deutschlands. Der allgemeine Wohlstand in China nimmt im atemberaubenden Tempo zu, so dass deutsche Markenprodukte in China einen immer reißenderen Absatz finden. Im Gegenzug finden sich chinesische Waren immer öfter in deutschen Regalen wieder. So kann es auch eine Investition in die Bildung und somit die Zukunft Ihrer Kinder sein, wenn sie sich frühzeitig mit China vertraut machen. Viele Au-Pairs vermitteln gerne Au-Pair-Eltern und deren Kindern Kenntnisse der chinesischen Sprache, wovon bereits viele Gastfamilien in Deutschland profitieren konnten.